пятница, 3 мая 2019 г.

Gastransit durch Ukraine ist der konkurrenzfähigste Weg


Der Gastransport durch das ukrainische Gastransportsystem (GTS) sei wettbewerbsfähiger als die Gaspipelines, die von der Russischen Föderation gebaut werden, postete auf Facebook die ukrainische Gasgesellschaft „Naftogaz Ukraine“.

„Der Gastransit durch das ukrainische Gastransportsystem ist wettbewerbsfähiger als alle Gaspipelines, wenn alle unter den gleichen Bedingungen im europäischen Rechtsbereich funktionieren werden. Daher ist fairer Wettbewerb ein Urteil für Russlands Umwege. Nord Stream 2 hat keinen wirtschaftlichen Sinn, er stärkt nur die Positionen von Gazprom auf dem europäischen Markt, gibt dem Kreml zusätzliche Hebelwirkung bei der Lösung seiner politischen Fragen in Europa“, schreibt Naftogaz.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass, wenn europäische Verbraucher Geiseln eines Lieferanten werden, wird das schon eine Frage der nationalen Sicherheit sein.

„Wie wir wissen, mag Gazprom die Sprache der Erpressung und kann leicht das Gasdefizit organisieren. Neulich haben die Europäer gezeigt, dass die Gleichheit und die gleichen Arbeitsbedingungen für alle Gaspipelines und Gasverkäufer eine Realität sind“, betont Naftogaz weiter.

Es erinnerte daran, dass der Verkauf und der Transport von Gas nach europäischen Regeln nicht unter der Kontrolle eines Unternehmens sein können. Daher muss Gazprom die Kontrolle über Pipelines auf dem Territorium der EU aufgeben.

„Der Kreml glaubt jedoch, dass die allgemeineuropäischen Regeln nicht für ihn sind, und behauptet, dass das russische Projekt Nord Stream 2 das Recht auf eine Ausnahme hat. Und wenn die Europäische Kommission die Ausschließlichkeit dieses Projekts nicht sehen wird, werden sie vor Gericht gehen“, so Naftogaz.

Wie berichtet wurde, droht das Unternehmen Nord Stream 2, die EU zu verklagen, wenn es ihm nicht gelingen wird, neue Bestimmungen zu vermeiden, die, nach seinen Worten, Milliarden von Euro gefährden, die in das Projekt investiert wurden.

33 Jahre nach Atomkatastrophe von Tschornobyl

 Jahre nach Atomkatastrophe von Tschornobyl

Am 26. April 1986 um 1.23 Uhr war es im ukrainischen Atomkraftwerk Tschornobyl zu einer verheerenden Nuklearkatastrophe gekommen. Zerstört wurden Teile des Reaktors und des Reaktorgebäudes.
Nach der Explosion kam es zu einem Brand. Ein Feuer brach auch auf dem Dach des dritten Reaktors aus. Eine Feuerwehr kam unverzüglich. Erst um 5 Uhr morgens war der Brand gelöscht. Der Brand im Reaktors wurde allerdings erst am 10. Mai unter Kontrolle gebracht, als der größte Teil des Graphits verbrannte.
Nach der Explosion und dem Brand entstand eine radioaktive Wolke. Die Strahlungswolke bedeckte nicht nur die Gebiete der Ukraine, Weißrusslands und Russlands, sondern auch die vieler europäischen Länder: Schwedens, Österreichs, Norwegens, Deutschlands, Finnlands, Griechenlands, Rumäniens, Sloweniens, Litauens, Lettlands. Diese Havarie wurde auf der INES-Skala (Internationale Bewertungsskala für nukleare Ereignisse) mit dem Höchstwert 7 (katastrophaler Unfall) eingestuft wurde.
Zuerst haben Moskau und die Führung der USSR (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) die Explosion im Kernkraftwerk und die Folgen der Umweltkatastrophe verschwiegen. Schweden teilte als erstes über die erhöhte Radioaktivität mit. Erst am 28. April wurde in der UdSSR die erste offizielle Mitteilung veröffentlicht.
In den ersten Tagen nach der Katastrophe wurden die Einwohner aus einem Umkreis von 10 km um den Reaktor evakuiert. Späterhin wurde das Evakuierungsgebiet auf 30 Kilometer ausgeweitet. Insgesamt wurden in der Ukraine 2293 Ortschaften radioaktiv verseucht. Ende der 80-er Jahre des vorigen Jahrhunderts lebten dort 2,6 Millionen Menschen. Mehr als 5 Millionen Hektar Land können aufgrund der Strahlenbelastung nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden.
Um die Verbreitung der Radioaktivität zu einzustellen, wurde Ende 1986 über dem havarierten Reaktor ein Sarkophag gebaut. Laut Angaben der Experten liegen 95 % der Brennstäbe begraben unter dem Sarkophag. Aus Sicherheitsgründen wurde das Atomkraftwerk Tschornobyl am 15. Dezember 2000 endgültig außer Betrieb genommen. Die 1986 gebaute Schutzummantelung verfiel inzwischen allmählich.
Die Ukraine hat sich an die internationale Gemeinschaft gewendet, eine Ausschreibung der Projekte für eine neue Schutzhülle durchzuführen. Im Jahr 2004 fand ein Tender für die Projektierung und den Bau einer neuer Schutzhülle statt. Dieses Projekte wurde vollkommen von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) finanziert: Am Bau des neuen Sarkophags über den Unglücksreaktor waren 40 Länder beteiligt. Die Kosten für dieses Bauwerk liegen bei 1,5 Mrd. Euro. Am 10. August 2007 wurde ein Bauvertrag unterzeichnet. Am 29. Oktober 2007 begannen die Bauarbeiten. Am Bau nahmen die besten ukrainischen und ausländischen Fachkräfte teil.
Am 29. November 2016 wurde eine Arka über die alte Ummantelung geschoben. Derzeit werden die Arbeiten zur Inbetriebnahme der neuen sicheren Schutzhülle über dem zerstörten Reaktor des Atomkraftwerks Tschornobyl geführt. Im folgenden werden instabile Konstruktionen des Objektes Schutzhülle demontiert. Die neue Schutzhülle soll Schätzungen der Projektanten zufolge den zerstörten Reaktor mindestens die nächsten 100 Jahre schützen, obwohl man das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl 2065 vollständig beseitigt werden will.

Sefcovic: Kyjiw und Moskau müssen ausgewogene Lösung für Gastransitvolumen finden

Die Ukraine und Russland haben sich darüber verständigt, dass man für einen stabilen Gastransit auf den europäischen Markt ein Abkommen ...