пятница, 20 сентября 2019 г.

Sefcovic: Kyjiw und Moskau müssen ausgewogene Lösung für Gastransitvolumen finden

Die Ukraine und Russland haben sich darüber verständigt, dass man für einen stabilen Gastransit auf den europäischen Markt ein Abkommen brauche, das für alle Parteien von Vorteil sein werde, erklärte gestern Maros Sefcovic, Vizepräsident der Europäischen Kommission für Energieunion, auf einem Briefing in Brüssel nach den trilateralen Gesprächen zwischen der Europäischen Kommission, der Ukraine und Russland.
„Die Gasmengen werden einen direkten Einfluss auf die Höhe der Transporttarife haben. Dies wird sich auch auf die Investitionen in das System auswirken. Ein solches Volumen wird in höherem Maß insbesondere vom Interesse der Ukraine, das Gas bei Russland auch für den Inlandsverbrauch zu kaufen, abhängen, denn das wird auch zu einigen Senkungen der Tarife für Gas führen. Daher sollte diese Frage zwischen kommerziellen Betreibern erörtert werden, die unter Berücksichtigung all dieser Aspekte eine ausgewogene Lösung finden müssen…“, sagte er.

71 Prozent der Ukrainer sind mit der Arbeit des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufrieden

Das geht aus einer Meinungsumfrage der Gruppe „Rating“ hervor, die vom 6. Mai bis 10. September durchgeführt wurde. 11 Prozent sind mit dem Staatschef unzufrieden, 18 Prozent haben keine Meinung zu seiner Arbeit.

Der Regierungschef Olexij Hontscharuk kam in der Umfrage auf 29 Prozent Zustimmung. 11 Prozent äußerten sich über seine Arbeit negativ. Zwei Drittel der Befragten konnten seine Tätigkeit nicht bewerten.

Mit der Arbeit des neuen Parlaments sind 39 Prozent der Befragten zufrieden und 16 unzufrieden. 45 Prozent konnten das Parlament nicht bewerten.

Laut der Umfrage unterstützen 90 Prozent der Ukraine Vorschläge über die Verkleinerung des Parlaments von 450 auf 300 Abgeordnete, die Abschaffung der parlamentarischen Immunität und den Entzug des Abgeordnetenmandats für ihre Abwesenheit an Sitzungen. Mehr als 70 Prozent sprachen sich für die Erweiterung der Befugnisse des Staatspräsidenten bei der Ernennung der Leiter des Nationalen Antikorruptionsbüros und der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft aus.

Bei der Face-to-Face-Umfrage wurden 2500 Ukrainer im Alter von 18 Jahren befragt. Die Fehlerquote liegt bei rund 2,0 Prozent.

пятница, 16 августа 2019 г.

Nord Steam 2: Dänemark hat immer noch keine Genehmigung für den Bau der Pipeline erteilt.

Dänemark hat immer noch keine Genehmigung für den Bau der Pipeline Nord Steam 2 erteilt. Nun droht der Erdgasleitung eine Bauverzögerung.

Dies erklärte der offizielle Vertreter des Unternehmens Nord Stream 2 AG, Jens Müller, meldet Polnischer Hörfunk.

"Alles ist darauf angewiesen, wann wir eine Genehmigung von Dänemark erhalten. Wird sie demnächst erteilt, wird das Projekt rechtzeitig abgeschlossen. Aber wegen der Verzögerungen bezüglich der Erteilung der Genehmigung gibt es ein Risiko der Verzögerung des Projektes und dessen Mehrkosten", sagte er.

Der Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 in deutschen Territorialgewässern laufe Müller zufolge planmäßig.

Da es allerdings noch keine Einigung zum Trassenverlauf im Raum der Insel Bornholm gibt, wurden die Bauarbeiten eingestellt.

Früher teilten Massenmedien mit, dass der Bau der Erdgaseine Nord Stream 2 bis zu acht Monaten verzögert werden kann. Die daraus resultierenden Extrakosten können 660 Millionen Euro betragen.

Die Gaspipeline Nord Stream 2 wird aus Russland durch die Ostsee nach Deutschland unter Umgehung der Ukraine gebaut.

Die Transportkapazität der Erdgasleitung soll jährlich 55 Milliarden Kubikmetern Gas ausmachen. Die Länge der Gasleitung beträgt 1200 km.

Nord Stream 2 soll Ende 2019 in Betrieb gehen. Getragen wird das Projekt von russischem Gazprom gemeinsam mit den europäischen Energieunternehmen Engie, Uniper, OMV, Shell und Wintershall.
Die Ukraine, die USA, Polen und die Baltikum-Länder treten gegen dieses Projekt aktiv auf. Nord Stream 2 werde die Anhängigkeit der EU von Gazprom erhöhen. Sie warnen die EU-Länder vor russischer Gasnadel. Donald Trump droht dem Projekt mit Sanktionen.

пятница, 3 мая 2019 г.

Gastransit durch Ukraine ist der konkurrenzfähigste Weg


Der Gastransport durch das ukrainische Gastransportsystem (GTS) sei wettbewerbsfähiger als die Gaspipelines, die von der Russischen Föderation gebaut werden, postete auf Facebook die ukrainische Gasgesellschaft „Naftogaz Ukraine“.

„Der Gastransit durch das ukrainische Gastransportsystem ist wettbewerbsfähiger als alle Gaspipelines, wenn alle unter den gleichen Bedingungen im europäischen Rechtsbereich funktionieren werden. Daher ist fairer Wettbewerb ein Urteil für Russlands Umwege. Nord Stream 2 hat keinen wirtschaftlichen Sinn, er stärkt nur die Positionen von Gazprom auf dem europäischen Markt, gibt dem Kreml zusätzliche Hebelwirkung bei der Lösung seiner politischen Fragen in Europa“, schreibt Naftogaz.

Das Unternehmen wies darauf hin, dass, wenn europäische Verbraucher Geiseln eines Lieferanten werden, wird das schon eine Frage der nationalen Sicherheit sein.

„Wie wir wissen, mag Gazprom die Sprache der Erpressung und kann leicht das Gasdefizit organisieren. Neulich haben die Europäer gezeigt, dass die Gleichheit und die gleichen Arbeitsbedingungen für alle Gaspipelines und Gasverkäufer eine Realität sind“, betont Naftogaz weiter.

Es erinnerte daran, dass der Verkauf und der Transport von Gas nach europäischen Regeln nicht unter der Kontrolle eines Unternehmens sein können. Daher muss Gazprom die Kontrolle über Pipelines auf dem Territorium der EU aufgeben.

„Der Kreml glaubt jedoch, dass die allgemeineuropäischen Regeln nicht für ihn sind, und behauptet, dass das russische Projekt Nord Stream 2 das Recht auf eine Ausnahme hat. Und wenn die Europäische Kommission die Ausschließlichkeit dieses Projekts nicht sehen wird, werden sie vor Gericht gehen“, so Naftogaz.

Wie berichtet wurde, droht das Unternehmen Nord Stream 2, die EU zu verklagen, wenn es ihm nicht gelingen wird, neue Bestimmungen zu vermeiden, die, nach seinen Worten, Milliarden von Euro gefährden, die in das Projekt investiert wurden.

33 Jahre nach Atomkatastrophe von Tschornobyl

 Jahre nach Atomkatastrophe von Tschornobyl

Am 26. April 1986 um 1.23 Uhr war es im ukrainischen Atomkraftwerk Tschornobyl zu einer verheerenden Nuklearkatastrophe gekommen. Zerstört wurden Teile des Reaktors und des Reaktorgebäudes.
Nach der Explosion kam es zu einem Brand. Ein Feuer brach auch auf dem Dach des dritten Reaktors aus. Eine Feuerwehr kam unverzüglich. Erst um 5 Uhr morgens war der Brand gelöscht. Der Brand im Reaktors wurde allerdings erst am 10. Mai unter Kontrolle gebracht, als der größte Teil des Graphits verbrannte.
Nach der Explosion und dem Brand entstand eine radioaktive Wolke. Die Strahlungswolke bedeckte nicht nur die Gebiete der Ukraine, Weißrusslands und Russlands, sondern auch die vieler europäischen Länder: Schwedens, Österreichs, Norwegens, Deutschlands, Finnlands, Griechenlands, Rumäniens, Sloweniens, Litauens, Lettlands. Diese Havarie wurde auf der INES-Skala (Internationale Bewertungsskala für nukleare Ereignisse) mit dem Höchstwert 7 (katastrophaler Unfall) eingestuft wurde.
Zuerst haben Moskau und die Führung der USSR (Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) die Explosion im Kernkraftwerk und die Folgen der Umweltkatastrophe verschwiegen. Schweden teilte als erstes über die erhöhte Radioaktivität mit. Erst am 28. April wurde in der UdSSR die erste offizielle Mitteilung veröffentlicht.
In den ersten Tagen nach der Katastrophe wurden die Einwohner aus einem Umkreis von 10 km um den Reaktor evakuiert. Späterhin wurde das Evakuierungsgebiet auf 30 Kilometer ausgeweitet. Insgesamt wurden in der Ukraine 2293 Ortschaften radioaktiv verseucht. Ende der 80-er Jahre des vorigen Jahrhunderts lebten dort 2,6 Millionen Menschen. Mehr als 5 Millionen Hektar Land können aufgrund der Strahlenbelastung nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden.
Um die Verbreitung der Radioaktivität zu einzustellen, wurde Ende 1986 über dem havarierten Reaktor ein Sarkophag gebaut. Laut Angaben der Experten liegen 95 % der Brennstäbe begraben unter dem Sarkophag. Aus Sicherheitsgründen wurde das Atomkraftwerk Tschornobyl am 15. Dezember 2000 endgültig außer Betrieb genommen. Die 1986 gebaute Schutzummantelung verfiel inzwischen allmählich.
Die Ukraine hat sich an die internationale Gemeinschaft gewendet, eine Ausschreibung der Projekte für eine neue Schutzhülle durchzuführen. Im Jahr 2004 fand ein Tender für die Projektierung und den Bau einer neuer Schutzhülle statt. Dieses Projekte wurde vollkommen von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) finanziert: Am Bau des neuen Sarkophags über den Unglücksreaktor waren 40 Länder beteiligt. Die Kosten für dieses Bauwerk liegen bei 1,5 Mrd. Euro. Am 10. August 2007 wurde ein Bauvertrag unterzeichnet. Am 29. Oktober 2007 begannen die Bauarbeiten. Am Bau nahmen die besten ukrainischen und ausländischen Fachkräfte teil.
Am 29. November 2016 wurde eine Arka über die alte Ummantelung geschoben. Derzeit werden die Arbeiten zur Inbetriebnahme der neuen sicheren Schutzhülle über dem zerstörten Reaktor des Atomkraftwerks Tschornobyl geführt. Im folgenden werden instabile Konstruktionen des Objektes Schutzhülle demontiert. Die neue Schutzhülle soll Schätzungen der Projektanten zufolge den zerstörten Reaktor mindestens die nächsten 100 Jahre schützen, obwohl man das stillgelegte Atomkraftwerk Tschernobyl 2065 vollständig beseitigt werden will.

пятница, 19 апреля 2019 г.

Russland-Sanktionen zu behalten: Einheitliche Meinung des US-Kongresses

Die Beibehaltung von Russland-Sanktionen sei eine der Fragen, womit die beiden wichtigsten politischen US-Parteien einverstanden seien.

Dies erklärte der US-Botschafter in Russland Jon Huntsman dem Radio Liberty.

Es geben in der amerikanischen Politik wenige Positionen, die die Republikaner und die Demokraten einigen. Die Frage der Sanktionen gegen Russland sei allerdings eine dieser Fragen.

Die amerikanischen Senatoren haben eine gewisse harte Meinung in Bezug auf das unfreundliche Benehmen Russlands - die Annexion der Krim, die Situation im Donbass, die Einmischung in die Wahlen sowie die Fragen, die mit dem Magnitski-Gesetz zusammenhängen.

Washington sei treu dem Schutz der territorialen Integrität der Ukraine. Und die Annexion der Krim durch Moskau und der Konflikt im Osten der Ukraine seien die "Hauptursache unserer Distanzierung von Russland", betonte der Botschafter.

понедельник, 15 апреля 2019 г.

Die Ukraine kämpft weiter gegen den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2

Die Ukraine kämpft weiter gegen den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2- Dies erklärte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko am Freitag auf einem Briefing zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin, teilt ein Ukrinform-Korrespondent mit.

"Wir (die Ukraine) haben unseren Kampf nicht eingestellt, um den Bau von Nord Stream 2 zu stoppen, indem wir den deutschen Unternehmen angeboten haben, sich an der Verwaltung des ukrainischen Gastransortsystem zu beteiligen", sagte Poroschenko.

Angela Merkel ihrerseits erklärte, Deutschland und die Ukraine haben ein gemeinsames Ziel bezüglich der Pipeline Nord Stream 2. Ihr zufolge sei die Rede davon, um die Rolle der Ukraine als eines Transithandels beizubehalten. 

Sie setze sich in ihren Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin immer wieder dafür ein, betonte Merkel.

Russland baut die Gaspipeline Nord Stream 2 aus durch die Ostsee nach Deutschland unter Umgehung der Ukrainet - mit einer Transportkapazität von jährlich 55 Milliarden Kubikmetern Gas. Die Länge der Gasleitung beträgt 1200 km. Die gesamten Projektkosten betragen 9,5 Mrd. Euro.

Vier Länder Finnland, Schweden, Deutschland und die Russische Föderation haben den Bau der Rohrleitung gebilligt. Dänemark hat sich einstweilen endgültig dafür nicht entschieden.

Getragen wird das Projekt von russischem Gazprom gemeinsam mit den europäischen Energieunternehmen Engie, Uniper, OMV, Shell und Wintershall.

Die Baltikum-Länder, Polen, die Ukraine, Moldawien, Dänemark sowie die USA treten gegen dieses Projekt aktiv auf. Nord Stream 2 werde die Anhängigkeit der EU von Gazprom erhöhen, der bereits knapp ein Drittel des in Europa verbrauchten Erdgases liefert, heißt es.

Sefcovic: Kyjiw und Moskau müssen ausgewogene Lösung für Gastransitvolumen finden

Die Ukraine und Russland haben sich darüber verständigt, dass man für einen stabilen Gastransit auf den europäischen Markt ein Abkommen ...